Minski

September / Oktober 2025

 


Montag, 
22.09.2025

Beginn
19.00 
Ende ca.
21.30
Uhr

Frei ab
12 Jahren


Anlässlich des Tag des offenen Friedhofs       
MINSKI Spezial im Metropol-Kino in einer Vorpremiere:

„ Der Tod ist ein Arschloch“   Prädikat besonders wertvoll
Im Anschluss: Filmgespräch mit dem Regisseur Michael Schwarz
In unserer westlichen Gesellschaft wird der Tod oft und gerne aus dem Alltag verdrängt, so als ob er sich durch dieses permanente Ignorieren aufhalten ließe. Dabei ist seine Gewissheit unbestritten. In seinem zweiten Lang-Dokumentarfilm unternimmt Michael Schwarz den Versuch diese Verdrängung und Tabuisierung aufzubrechen. Er begleitet die Mitarbeiter des Berliner Bestattungsunternehmens Lebensnah bei ihrer täglichen Arbeit, bei Gesprächen mit den Hinterbliebenen sowohl in der Vorbereitung auf Beerdigungen als auch im privaten. Den roten Faden bildet dabei die Geschichte der unheilbar kranken Gabi Kohn, die zusammen mit ihrem Freund und Trauerredner Marco Ammer und Wrede ihre Beerdigung plant. So gelingt es Bestattungsinstitute nicht nur als Dienstleister zu schildern, sondern die Menschen hinter dieser Arbeit mit all ihren Gefühlen sichtbar zu machen. Wir zeigen diesen Film in Zusammenarbeit mit dem Fachteam Sterben-Trauer-Tod/Katholische Kirche-Pastoraler Raum Neuwied, Kirchengemeinden Evangelische Kirche Kirchenkreis Neuwied, Neuwieder Hospizverein e.V.
Deutschland 2025/ Buch und Regie: Michael Schwarz
Einheitspreis 8,00 €


Anlässlich der Fair-Tade Wochen in Kooperation mit der „Lokalen Agenda“਍
Mittwoch, 
24.09.2025

Beginn
20.00

Ende ca.
21.50
Uhr

Frei ab
12 Jahren

“Made in Bangladesh “  (O. mit dt. Untertitel) 
Hinter dem Begriff „Fast Fashion“ verbirgt sich ein folgenschweres Phänomen. Indem große Modeketten mehrere Kollektionen im Jahr auf den Markt bringen, führen sie die Modernität und Exklusivität des letzten Designs ab absurdum. Produziert wird häufig in Billiglohnländern, wie Bangladesch, das der zweitgrößte Exporteur von Kleidung ist. Das Land erzielt damit etwa 80 % seiner Exporterlöse und in der Branche arbeiten überwiegend Frauen.  Die 23-jährige Shimu arbeitet als Näherin in Dhaka, Bangladeschs Hauptstadt. Als ein Feuer in der Fabrik ausbricht ist sie mehrere Wochen geschlossen und die Näherinnen erhalten keinen Lohn. Shimu lernt die Gewerkschafterin Nasima Apa kennen, die mit Shimu und den Kolleginnen eine Gewerkschaft gründen will, geraten sie beide massiv unter Druck. Dabei geht es ihnen nicht nur um die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, sondern auch um die gesellschaftliche Stellung der Frauen. Der Film überzeugt durch seine politische und wirtschaftliche Brisanz. Sehenswert.             
Bangladesh/Frankreich/Dänemark/Portugal 2019/ Buch: Rubaiyat Hossain, Phillippe Barriere/ Regie: Rubaiyat Hossain 
Darsteller*innen: Rikita Nandini Shimu, Novera Rahman, Parvin Paru, Mayabe, Shahana Goswani, Deepanwita Martin ਍

 


Mittwoch, 
01.10.2025

Beginn
20.00
Ende:
ca. 
22.40
Uhr

Frei ab
16 Jahren਍

 

„In die Sonne schauen“
Ein abgeschiedener Vierseitenhof im Norden in der Altmark. Hier wuchsen die vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen auf, deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verflochten sind.: Alma (1910er-Jahre), Erika (1940er-Jahre), Angelika (1980er 
-Jahre) und Nelly (2020er-Jahre). Jede von ihnen verbringt ihre Kindheit auf diesem Hof. Während jede ihre eigene Gegenwart durchstreift, offenbaren sich doch Spuren der Vergangenheit, nicht ausgesprochene Ängste, verdränge Traumata und verschüttete Geheimnisse. Alma findet heraus, dass sie nach ihrer verstorbenen Schwester benannt wurde und glaubt deren Schicksal folgen zu müssen. Während Erika sich in einer bedrohlichen Faszination für ihren versehrten Onkel verliert, balanciert Angelika zwischen Todessehnsucht und Lebensgier und gefangen im einem brüchigen Familiensystem. Nelly schließlich wird von unbewussten Träumen und einer Last der Vergangenheit heimgesucht. Die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit geraten durch ein tragisches Ereignis, das sich wiederholt, ins Wanken……Mascha Schilinski hat einen großen epochalen Film geschaffen, der die feinsten Verzweigungen der Gefühlswelten der vier Frauen offenlegt. Er wurde in diesem Jahr zurecht in Cannes ausgezeichnet. Ein sehr sehenswerter Film.
Deutschland 2024/ Buch: Louise Peter, Mascha Schilinski/ Regie: Mascha Schilinski
Darsteller*innen: Luise Heyer, Lena Urzendowsky, Claudia Geisler-Bading, Lea Drinda, Hannah Heckt, Laeni Geiseler, Florian Geißelmann, Andreas Anke, Susanne Wuest, 
Aufschlag 2,00 € wegen Überlänge

 



Mittwoch,
08.10.2025

Beginn:
20.00

Ende: 
22.00 Uhr

Frei ab 
12 Jahren਍In Kooperation mit der Städtischen Gleichstellungsbeauftragten:

“ Die geschützten Männer „
Ein neues tödliches Virus, welches ausschließlich Männer befällt, breitet sich aus. Nachdem der Erreger auch den Bundeskanzler dahinrafft, werden die Regierungsgeschäfte durch eine radikal-feministische Partei interimsmäßig übernommen. Teile der weiblichen Regierung sabotieren jedoch das Versprechen, die Gesundheitskrise so schnell wie möglich zu beenden. Denn sie wollen sich durch die Pandemie des männlichen Geschlechts entledigen. Der neue Film von Irene von Alberti basiert auf dem Roman von Robert Merle „Le hommes proteges (Die geschützten Männer“ der vor rund 50 Jahren erschien. Ein Film, der bis in die Nebenrollen glänzend besetzt ist. Eine temporeiche Politsatire, die der Dualität von Patriarchat und Matriarchat, die beider an der Macht hängen, eine schöne Utopie einer neuen Gesellschaft entgegensetzen will. Für die aber vorher einiges kaputtgehen muss.
Deutschland 2024/ Buch und Regie:  Irene von Alberti
Darsteller*innen: Britta Hammelstein, Mavie Hörbiger, Yousef Sweid, Bibiana Beglau, Godehard Giese, Julika Jenkins, Michaela Caspar, Johanna Polley, Sina Martens, Timo Fakhravar਍

 

Mittwoch, 
15.10.2025


Beginn:
20.00

Ende:
22.00 Uhr

Frei ab
12 Jahren

 

 

 

 

Mittwoch,
22.10.2025

Beginn: 
20.00

Ende:
22.00 Uhr


Frei ab
12 Jahren

 


Mittwoch,
29.10.2025

Beginn:
20.00

Ende: 
22.00 Uhr

Frei 
Ab 
16 Jahren

„The Life of Chuck„                       Prädikat: besonders wertvoll
Von Jean-Luc Godard stammt der Satz: „Jede Geschiche hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende, aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.“ Filme, die ihre Geschichte in umgekehrter Reihenfolge erzählen, gibt es mehrere. Eine solche Endgültigkeit weist auch Mike Flanagans neuer Film auf, der mit dem dritten Kapitel beginnt und den Eindruck vermittelt, dass alles sich dem Ende nähert: Das Internet fällt aus, Naturkatastrophen mehren sich und ein Vulkanausbruch in Deutschland macht das Land nahezu unbewohnbar, an anderern Stellen des Globus rebelliert die Erde ebenso gegen die Menschheit. Hoffnung macht dem Lehrer Marty Anderson und dessen Ex-Frau und Krankenschwester Felicia Gordon nur ein rätselhaftes Billboard, auf dem einem Mann namens Charles „Chuck“ Krantz für 39 wunderbare Jahre gedankt wird. Das Problem: Niemand kennt diesen Mann, der plötzlich überall zu sehen ist. Worin bestehen dessen Verdienste und was macht ihn so besonders? Erst nach und nach und in zwei weiteren Kapiteln enthüllt sich das Geheimnis. Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte von Stephen King. Der Film zeichnet sich durch einen feinen Humor und eine große Empathie für seine Figuren aus. Er wurde beim Filmfestival in Toronto mit dem Publikumspreis ausgezeichnet
USA  2025 / Buch und Regie: Mike Flanagan
Darsteller*innen: Tom Hiddleston, Benjamin Pajak, Chiwetel Ejiofor, Karen Gillan, Mark Hamill

 


„Der Salzpfad“                          Besucherwunsch
Das Leben von Raynor und Moth Winn gerat gehörig durcheinander. Noch nicht genug, dass sie überschcildet sind und deshalb ihren Hof verlieren, wird zudem bei Moth noch eine neurodenerative Erkankung festgestellt, für die es jedoch keine Heilung gibt. Da ihnen nichts geblieben ist, beschließt das Ehepaar gemeinsam ü ber einen 1000 Kilometer langen Weg entlang der englischen Küste zu wandern. Sie haben keine Erfahrungen damit und sind nicht darauf vorbereitet. Dennoch machen sie sich auf den Weg und wachsen im Zuge dieser lebensverändernden Erfahrung noch einmal neu zusammen. Ein Film mit Reflexion über Vergangenheit und Zukunft. Der Film besticht zudem durch traumhalfte Naturkulissen.
Großbritannien 2025   Buch: Rebecca Lenkiewicz / Regie: Marianne Elliott
Darsteller*innen: Gillian Anderson, Jason Isaacs, James Lance, Hermione Norris, Rebecca Ineson

 


„ Sechs Richtige – Glück ist nichts für Anfänger„
Paul ist mit seiner Familie zu einem Urlaub bei seiner Mutter unterwegs, denn für mehr reicht das Geld nicht. Als seine Frau einen Lottoschein in seinem Handschuhfach findet, den Paul vor zwei Monaten ausgefüllt hat, gilt es schleunigst den Schein aufgrund des Gewinns einzulösen. Aber es bleibt nur noch wenig Zeit um den Gewinn auch einzufordern. Also gibt Paul Gas. Es gibt aber auch noch weitere Gewinner und die sollen um ihr Geld gebracht werden. Zudem gibt es noch Terroristen, die sich eigentlich in die Luft sprengen wollen, aber auch von dem Lottogwinn erfahren. Dies bildet den Auftakt zu einer recht schwarzen und abwechslungsreichen Komödie, die funktioniert und der der Frage nachgeht, wann und wie Geld glücklich machen kann. Und villeicht kann die Vorstellung Millionär zu sein, letztlich schöner sein, als es die Realität zu schildern vermag.
Frankreich 2024/ Buch und Regie: Romain Choay, Maxime Govare
Darsteller*innen: Fabrice Eboue, Audrey Lamy, Anouk Grinberg, Pauline Clement,


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Demnächst wollen wir zeigen:  Vier Mütter für Edward, Karli& Marie, Vermiglio, Die Bonnards-malen und lieben

Unser aktuelles Filmprogramm finden Sie u.a. bei:
- Bürgerbüro im Rathaus    
- Tourist-Info Luisenplatz    - Roentgenmuseum
- Stadtbibliothek (Altes Rathaus)   

Geschrieben am
News-Kategorie
Kultur

Veröffentlicht von Stefan Caratiola

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